Hosttech

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Hochbetrieb im Internetsektor

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Hochschulen von heute auf morgen im virtuellen Modus und Bewerbungsgespräche von Bildschirm zu Bildschirm – der nicht ganz normale Alltag der hosttech GmbH.

Man nehme einen Stuhl und einen Tisch, füge eine Tastatur, einen Bildschirm, eine Maus sowie ein Laufwerk hinzu und mische die Teile zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Mit einer Prise Geduld und einem Körnchen Optimismus ergänze man das Gericht mit einem geordneten Kabelsalat. Und servierbereit ist er, der Homeoffice-Arbeitsplatz. Aber fehlt da nicht noch eine Zutat? Genau! Internet.

«Die Nachfrage nach Servern und virtuellen Servern ist durch Homeoffice stark angestiegen.»

Patrizia Meuwly
Head of Sales & Finance, hosttech GmbH

Dieses findet man bei der hosttech GmbH und zwar in höchster Zuverlässigkeit und beeindruckender Geschwindigkeit. Das IT-Unternehmen aus Richterswil gehört mit seinen zwei Rechenzentren Datapark in Wädenswil ZH und Datarock in Nottwil LU zu den grössten und modernsten Internet Service Providern der Schweiz. Mehr als 5’000 Serversysteme mit über 250’000 Domains werden von der unternehmenseigenen Netzinfrastruktur betrieben. Ihren 60’000 Kundinnen und Kunden garantiert hosttech Sicherheit, Flexibilität und Qualität.

«Homeoffice hat die Nachfrage nach Servern und virtuellen Servern zwischenzeitlich stark ansteigen lassen», berichtet Patrizia Meuwly, Head of Sales & Finance von hosttech. Dem entgegen stand zeitweise der Lieferengpass von Servern aus Asien. Vor allem Hochschulen, die den ganzen Betrieb auf virtuellen Unterricht umstellen mussten, machten von hosttech’s Produkten und Dienstleistungen Gebrauch. Aber auch grosse Firmen wurden bei der technologischen Umrüstung unterstützt. Dabei war das Thema Datensicherheit besonders wichtig: «Unsere Kundinnen und Kunden wollen wissen, wo ihre Daten liegen und wie diese abgesichert sind. Da kommt unser unterirdischer Bunker besonders gerne zum Einsatz.» Auf der anderen Seite waren leider viele kleine Unternehmen gezwungen, ihre Geschäftstätigkeit auf Eis zu legen.

Dieses Jahr als «Great Place to Work®»-Institut ausgezeichnet, hat sich hosttech auch als top Arbeitgeberin einen Namen gemacht. Der pandemiebedingte Wechsel vom Büro ins Homeoffice war für das Unternehmen zwar herausfordernd, verlief erfreulicherweise aber problemlos. «Alle Angestellten waren bereits mit einem Laptop ausgestattet und mit der VoIP-Telefonie (Voice over IP, also das Telefonieren über die Internetleitung) vertraut. Das hat den Umzug ins Homeoffice erleichtert», erzählt Patrizia Meuwly. Neuen Situationen begegnete man mit neuen Lösungen. So wurden Bewerbungsgespräche beispielsweise über Videocall durchgeführt. Mittlerweile haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ans Homeoffice gewöhnt und schätzen besonders das ungestörte, effiziente Arbeiten sowie die flexible Zeiteinteilung.

So geht Datenschutz!

Seit 2018 gehört ein ehemaliges Militärspital der Schweizer Armee zum hosttech-Inventar. Umfunktioniert zu einem Hochsicherheitsbunker steht das Datarock in Nottwil LU wie ein Fels in der Brandung – nur unterirdisch. Das Rechenzentrum liegt 15 Meter unter dem Boden und ist durch Stahlbeton geschützt. Nicht einmal Erdbeben oder Überflutungen können der monströsen Anlage etwas anhaben. Auf 2‘000 m2 bietet sie Platz für 15’000 Serversysteme. Zum mehrstufigen Sicherheitskonzept gehören unter anderem eine digitale Einlasskontrolle, eine vollflächige Videoüberwachung sowie permanent verschlossene Racks. 2022 wird das Datarock zum Hochsicherheits-Datacenterbetrieb erweitert.

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