Engel & Völkers

Gute Stimmung im Immobilien-Umfeld

3 min

Hat sich die Corona-Krise auch im Immobilienmarkt gezeigt, wollten wir von den Fachleuten von Engel & Völkers wissen. Die Antwort: Die Stimmung bleibt gut.

Auch wenn im Lockdown die Liegenschaftstransaktionen etwas stagnierten, seit Ende des 2. Quartals zeigt der Immobilienmarkt am Zürichsee wieder eine starke Nachfrage und stabile Preise. Die neuen Erfahrungen mit dem Homeoffice haben diese Entwicklung sogar begünstigt, so hat der Wohnraum plötzlich auch einen «beruflichen» Einfluss erhalten. Im Marktbericht von Engel & Völkers gehen die Immobilien-Spezialisten auf aktuelle Fragen ein: Die wahrnehmbare, leichte Verunsicherung bei der Kundschaft ist unbegründet.

Wohnimmobilien trotzen der Krise

In den eigenen vier Wänden zu wohnen, hat sich in den letzten Jahren dank tiefer Zinsen und einem ungebremsten Preisanstieg gelohnt. Die Gesamtkosten liegen meist deutlich unter den Mieten vergleichbarer Objekte. Verschiedene Marktbeobachter und Experten erwarten auch weiterhin eine positive Entwicklung der Eigenheime. Noch immer übersteigt in unserer Region die Nachfrage das Angebot bei weitem – trotz intensiver Bautätigkeit. Dank der strengen Finanzierungsvorschriften für Hypotheken wird das derzeit tiefe Zinsniveau auch im Falle eines Zinsanstieges nicht automatisch zu einer grossen Anzahl preisdrückenden Notverkäufen führen. Der Wunsch nach «my home is my castle» ist ungebrochen und die stärkere Nutzung durch Homeoffice hat das Interesse an Eigenheimen noch verstärkt.

Zürich Park Side: ein sicherer Wert zwischen Kilchberg und Lachen

Die Eigenheimpreise im Bezirk Horgen und den ausserschwyzer Bezirken zeigen unbeeindruckt weiter nach oben. Die linke Zürichsee-Seite gehört zu den beliebtesten Wohnregionen in der Schweiz, was auch die guten Rangierungen einiger Seegemeinden im neuesten Gemeinderanking der Weltwoche belegen. Das sieht man auch bei den Preisvergleichen: Gegenüber dem Schweizer Durchschnitt kann sowohl bei Eigentumswohnungen (+ ca. 1.5%*) wie auch bei Einfamilienhäusern (+ ca. 2.5%*) eine bessere Entwicklung festgestellt werden. Festzuhalten ist, dass die Lage einer Liegenschaft das höchste Gut für die Preisfindung darstellt.
Die hohen Preise der Liegenschaftstransaktionen widerspiegeln sich leider auch bei den Mietobjekten. Marc Winet, Präsident der Standortförderung Zimmerberg-Sihltal sagt dazu: «Die Mieten von Neubauwohnungen sind für durchschnittliche Einkommen nicht immer erschwinglich. Darum ist es wichtig, dass Überbauungen aus den 60-er und 70-er Jahren vernünftig ersetzt und mit neuem, attraktivem Mietraum gestaltet werden.»
* Quelle: Marktbericht Engels & Völkers vom 11.9.2020.

Spezielle Angebote

Engel & Völkers Thalwil und Pfäffikon

Villa Burain, 8803 Rüschlikon
Grundstückfläche: ca. 1000 m2
Wohnfläche: ca. 700 m2
Anzahl Zimmer: 7
Anzahl Nasszellen: 5
Kaufpreis: CHF +14 Mio.

Historisches Anwesen mit Park, top renoviert, 8820 Wädenswil
Grundstückfläche: ca. 2430 m2 mit viel Privatsphäre
Wohnfläche: ca. 410 m2
Anzahl Zimmer: 11
Anzahl Nasszellen: 3
Kaufpreis: CHF 9.5 Mio.

«Beim Kauf einer Liegenschaft kommt es auf Folgendes an: Lage, Lage, Lage! Beim Eigenheim ist aber nicht nur der Anlagenwert wichtig, sondern auch der Nutzwert für die Käuferschaft.»

Salome Schuler
Engel & Völkers Pfäffikon

Ausblick: Gute Aussichten auf stabile Preise

Im Marktbericht geht Engel & Völkers in den kommenden Monaten weiterhin von einer grossen Anzahl Liegenschaftstransaktionen aus. Das Bedürfnis auf ein zusätzliches Zimmer für das Homeoffice, das über alles eher knappe Angebot und die tiefen Hypothekarzinsen lassen auf eine ungebrochene Nachfrage an Liegenschaften deuten. Nicht zuletzt belegen das die zunehmenden Suchanfragen in den Schweizer Immobilienportalen.

«In den Seegemeinden haben sich die Preise für Wohneigentum in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Die Marktstimmung bleibt positiv und die Finanzierungskonditionen attraktiv. Verkaufen oder halten? Es kommt auf die Erwartungen, Wünsche und Pläne der Eigentümerschaft an. Gut beraten entscheiden Sie besser.»

Niki Thomet
Engel & Völkers Thalwil
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