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Arbeitsorte im Wandel

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Es ist nicht mehr länger eine Frage von «ob», sondern von «wie». Hybride Arbeitsmodelle entsprechen dem Zeitgeist und sind für Arbeitgebende wesentlich, wenn es darum geht, Top-Talente für sich zu gewinnen. Für einen solch entscheidenden Umbruch braucht es alle – davon ist Swisscard, das 1998 gegründete Tochterunternehmen der Credit Suisse und American Express mit Sitz in Horgen, überzeugt.

Remote-Arbeit hat Hochkonjunktur. Die Pandemie hat in Sachen neue Arbeitsweisen so manchen Stein ins Rollen gebracht, der sich zuvor an Ort und Stelle zu verewigen schien. 77 Prozent der Unternehmen haben heute hybride Arbeitsmodelle im Einsatz oder planen, diese zu nutzen. Als Vergleich dazu: Vor Covid-19 waren es lediglich 35 Prozent. Und während nur 12 Prozent der Arbeitnehmenden nach der Corona-Krise Vollzeit ins Büro zurückkehren wollen, wünschen sich 88 Prozent mindestens einen Tag Remote-Work. Die Aufrechterhaltung einer integrativen Unternehmenskultur tritt dabei als die grösste Challenge hervor. Da geht was in der Arbeitswelt! Swisscard ist mit Schwung auf diesen fahrenden Zug aufgesprungen.

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«Wir sind in Bewegung, probieren aus, überprüfen und lernen voneinander.»

Barbara Allemann
Head Human Resources, Swisscard AECS GmbH

In der Projektgruppe S-WoW (Swisscard Way of Work) wurde in Horgen ein neues Konzept der Zusammenarbeit entwickelt. Hybride Arbeitsmodelle sollen zukünftig zur Normalität werden. «Wir haben mit Homeoffice so gute Erfahrungen gemacht, dass sich Remote-Work in unserem Unternehmen weiter entfalten soll», sagt Barbara Allemann, Head Human Resources von Swisscard. Die Vorteile von Remote-Work überwiegen für sie klar: «Wir ermöglichen die maximale Flexibilität und werden als Arbeitgeberin noch attraktiver.»

Als Empfehlung sollen die Mitarbeitenden nach der Pandemie 40% ihrer Arbeitszeit im Panorama Horgen verbringen.
Dem Unternehmen ist aber bewusst, dass es keinen «One-Size-Fits-All»-Ansatz gibt. Darum erarbeiten die Teams in einer Team Charta partizipativ ihre eigenen Spielregeln für die künftige Zusammenarbeit. Ausserdem bestimmen sie eigenständig, wann mit der Umsetzung begonnen werden soll. Die Team Charta beinhaltet Themen wie Anwesenheiten vor Ort, Erreichbarkeit, Reaktionszeiten, Meetings, Teamkultur, Transparenz und Performance. «Wir sind in Bewegung, probieren aus, überprüfen, sind neugierig und lernen voneinander. Vertrauen und tatkräftiges Mitwirken sind unsere Schlüssel zu optimalen, individuellen Arbeitsmodellen.» Mit der Kraft von Empowerment steht dem neuen «Swisscard Way of Work» nichts mehr im Weg.

Wie werden zukünftige Arbeitsmodelle aussehen?

Wie fortschrittlich sind Unternehmen in der Entwicklung und Implementierung solcher Modelle? Und mit welchen Herausforderungen sind sie dabei konfrontiert?

Das Gemeinschaftsprojekt Hybrid Work Compass der Universität St.Gallen, Novu Office und HR Campus hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. Entstanden ist eine spannende Studie, die als praxisnahes und datengestütztes Benchmarktool Schweizer Firmen bei der Umsetzung neuer Arbeitsformen unterstützt. Der Kompass basiert auf über 150 Interviews mit Senior Executives und HR Leitenden sowie einer Umfrage mit 841 Schweizer Unternehmen – 16 Prozent davon aus der Branche Finanzdienstleistungen.

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